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Gründe für eine Rückkehr. Weil es sie gibt.

Das @casowi-Twabbatical ist beendet. Statt 140 Tagen waren es gerade mal 10. Immerhin mehr als 140 Stunden. Viele Momente gab’s, in denen ich glücklich war, die Entscheidung für eine Twitter-Pause getroffen zu haben. Und ebenso viele, in denen ich unter der selbst gewählten Abstinenz litt. Mal mehr, mal weniger. Mal rational basiert und dann wieder schrecklich emotional gestützt. Kleine 2 sec-Momentini und auch mal minutenlange Momentoni. Diese vor allem, wenn ich erklären musste, warum ich denn nun … und mir so die Absurdität des selbst auferlegten Schweigegelübdes vor Augen führten.  Als Klosterschülerin wurde ich doch auch nicht zur Nonne! Und schließlich gibt es zwischen „zu viel“ und „gar nicht“ doch noch ca. 32.538 kleine Abstufungsmöglichkeiten… Richtig schmerzhaft waren meine kleinen italienischen Gedanken zwischendurch – die durften ja definitiv keine Verwendung im Business-Account finden. Überhaupt – das war ne kleine Crux, die ich nullkommagarnicht in Erwägung gezogen hatte: Mein beruflich bedingter Pressesprecher-Twitter-Account wird als solcher wahrgenommen. Als solcher und als kein anderer. Prima. Aber so wunderten sich gestern bei der #motpa doch einige, warum sich denn ein vermeintlich so traditionelles Unternehmen …

140 Tage Sommerpause. Mein Twabbatical.

Ich nehm mir mal ne @casowi-Auszeit. Danke zunächst an alle, die den Hinweis auf meine Sommerpause nicht als Aprilscherz deuteten und nun nachfragen, was mich dazu bewogen hat. Dahinter steckt kein Drama, noch nicht mal ein Melodrama – es ist nur die nunmehr beschlossene Umsetzung eines Gedankens, der mich schon eine Weile beschäftigt hat. Der Gedanke, dass ich mir mal 140 Tage ohne meinen privaten Twitter-Account  gönnen sollte. Nur für mich, für meine Ressourcen, mit denen ich nicht immer nur gut umgehe. Irgendwie ist’s auch ein ziemliches Eigentor, dieser Entschluss. Der Entschluss auf Verzicht. Antizyklisch, da ausgerechnet zum Ende der Fastenzeit. Aber so ist’s nun mal, wenn man auf die innere Stimme hört – sie läuft selten synchron mit äußeren Gegebenheiten. Ein Jahr @casowi birgt für mich viele tolle Erfahrungen, die ich keinesfalls missen möchte und so wird es mir sicherlich immer wieder schwer fallen, eine ganze Weile darauf zu verzichten. Aber diese Erkenntnis liegt gerade mal vor mir. Im Moment blicke ich zunächst mal zurück auf den Austausch und das Aufsaugen von Informationen. Zur Entwicklung und den Themen einzelner …

Noch eins, bitte! Über den Sinn eines Tages im Cafehaus.

Es gibt keinen. Und genau das ist wohl das Schöne daran. Sinnlos durch die Gegend sitzen, einen Cappuccino nach dem nächsten Wasser genießen. Viel zu viel bestellen. Und es peu à peu zu essen. Vor allem aber: reden reden reden. Über die Welt und ihre Götter. Die Götter des Jobs, die privaten, die persönlichen, die Ex-Götter, die Wannabe-Divinösen, enttarnte und potentiell noch zu krönende und auch über den little god in sich selbst, den eigentlich doch immer nur die Anderen sehen und beschreiben können. Weißt Du nochs und hab ich Dir noch gar nicht erzählts. Echt? Noch ein Wasser, noch ein Cappuccino. Nur in den Getränkerückgabepausen werden die SMS kurzgelesen. Was würdest Du gerne? Wir sollten mal wieder! Komm, lass uns. Du kommst nie drauf, von wem ich Dich grüßen soll. Hast Du eigentlich von … mal wieder was gehört? Noch ein Wasser, diesmal un Latte Macchiato. Monsieur le Kellner haben inzwischen das Hemd von Tagesweiß auf Abendschwarz gewechselt. Und den Lidstrich nachgezogen. Weitere Götter. Was meinst Du? Ich will nicht mehr. Du kannst aber doch. Jetzt versteh ich, was Du …