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Enzi

Just another week without food. Public Fasting 2.

2013/10: Sonntag. Tag mit aufregendem Besuch. Strahletag. Alle plaudern, lachen, essen, genießen. Ich plaudere, lache und genieße mit. Und trinke beim Mittagessen meinen Gula Java Matcha-Drink. Zum Kuchen dann wieder Fastentee. Der mir allmählich gelinde gesagt schon ein wenig zum Hals heraus hängt. Das Wasser aromatisiere ich in der Zwischenzeit einfach mit einer geteilten Erdbeere – das ist besser und gaumenschmeichelnder als die rasch geschmackentleerte Himbeere. Abends habe ich erstmals richtig Hunger. Nicht nur Appetit oder Gelüste – echten Hunger. Und soviel Wasser ich meinem Magen auch anbiete: er hat auf „Give me Food!!!“ umgeschaltet. Mal sehen, wer beim Aufwachen obsiegt haben wird: der vorlaute Magen oder das wunderbare Wohlgefühl, das mir sonst in diesen Tagen innewohnt. 2013/11: Ein ganz anderer Tag. Hektik in the morning: ich muss kochen für die Zauberkinder und krankheitsbedingt den Omama-Part des Montags übernehmen. Paketabholung, Bankgedöns, Einkäufe, Kindertaxi, Umzugsgedöns, Krankenversorgung, Gartenbewässerung, Papiertonne ante portam, Kirschenentkernung und und und. Also einfach platt, aber zufrieden um 23 Uhr. Nur: zuwenig getrunken. 2013/12: Ich fühl mich gut, kraftvoll, leicht, beschwingt, sommerlich – einfach wohl. …

Aus dem Alltag eines Durchlauferhitzers. Oder: Public Fasting 1.

2013/0: Das Posting der Heifasten-Ankündigung gibt Halt, wo diesmal dunkle andere Gefühle vorherrschen. Ich weiß ja: ich muss gar nix – ich kann nur. Und ich will ja auch. Und dennoch scheint das Abführen zur Fasteneinleitung diesmal einen gigantisch großen Hemmschuh darzustellen. Ich kenne den Zusammenhang. Er tut weh. Er führt mich an eine Grenze, der ich mich nicht gerne stellen möchte. Und doch weiß ich, wie wichtig es ist, an sie heran zu gehen, um sie letztlich auch zu überwinden. 
So ist mir also übel in dieser Nacht. Ich fühle mich benommen, finde dennoch keinen Schlaf. Halbschlaf. Dann das 5 Uhr-Klingeln. Jetzt. Jetzt. Jetzt. Oder doch nicht? 
Doch. 5:15 Uhr. 
Ich hab’s geschafft. Es hat nur mit mir zu tun. Nicht mit Dir. Denn das war eine ganz andere Geschichte. 2013/1: Bis 11:30 Uhr geschlafen. Was für ein Luxus. 
Nun also ran an Wasserkrug und Teekanne. Wie immer werden es die Tees von Sonnentor sein, die mich in dieser Zeit begleiten und meinem Gaumen ein wenig Abwechslung bereiten können. Der Waldviertler Fastentee allen voran. Und …

Independence Weeks. Zeit zum Loslassen.

  Das war er also, der letzte Cappuccino und überhaupt auch letzte Kaffee des Monats Juli. Ab morgen geht’s zwar flüssig weiter, aber eben ohne all die gaumenschmeichelnden coffein-, alkohol- oder zuckerhaltigen Mini-Noxen. Kräutertee und Wasser. Und Wasser und Kräutertee. Von beiden je drei Liter. Und die abendliche, zweistundengesimmerte Gemüsebrühe. Nach einem Jahr Pause habe ich wieder das Bedürfnis, mir und meinem Körper eine Auszeit vom Essen zu gönnen und mich den Herausforderungen und Wohltaten des Heilfastens zu stellen. Wie immer ist es die schwierigste Übung, den richtigen Zeitpunkt auszuwählen, denn irgendwas ist wirklich immer. Im Morgengrauen wird’s also losgehen mit dem Part, der am meisten Überwindung kostet: dem zügigen Trinken eines Liters lauwarmen Wassers nach der Einnahme der Glaubersalzmischung. Ekelhaft (aufgrund der Flüssigkeitsmenge um diese Unzeit)! Ich freue mich auf die Zeit, die ich für mich gewinnen werde, weil ich nicht mit all den Themen rund um die Beschaffung, Zubereitung und den Verzehr von Lebensmitteln befasst sein werde. Ich werde stolz sein, wenn ich als Geringtrinker das tägliche Quantum von fünf bis sechs Litern …