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Reingefallen. Von der Chance, zum Case zu werden.

Willkommen in der Fremdlink-Wüste des Tages. Botland genannt – oder so ähnlich. Wer nun ein „G*rl“ erwartet, den muss ich enttäuschen. Ab 40 dürfte man diese Zeiteinheit dann wirklich mal überschritten haben. „Foirig“ – nun ja: zu übersehen war meine Haarfarbe nie. Aber die war wohl auch nicht wirklich gemeint. Teil 3 des hinterlistigen Links erübrigt sich auch – uns hat wohl ein Bot zusammengeführt. Überaus unfreiwillig. Für mich ist’s wohl meine ganz spezielle, weil ein wenig homemade Social Media-Erfahrung. Wieder mal war ein externer und unbekannter Besucher auf meinem X!ng-Profil – seit einigen Monaten ist das schon fast zur Normalität geworden. Diesmal war’s jedoch eine Suchanfrage, die von einer Website kam, die die drei besagten Worten enthielt. Und mein (zu) fixer Gedanke lautete: „willst Du mich foppen, so irrste Dich – ich thematisiere den Schmarrn jetzt bei Twitter“. Gedacht – getweetet – vergessen. Stunden später habe ich dann einen Blogpost verfasst. Der erste in Mundart, weil’s ein so herrlich bairischer Tag war, der – oh Klischee – auch noch den Besuch einer dekorativ recht überladenen Wallfahrtskirche beinhaltete. …

Immer feste druff! Medien und Deutschlands Jugend.

Ja, tragisch. Erschütternd. Die Meldungen, die immer wieder kommen. Zu Jugendlichen, die – im Suff oder auch „einfach mal so“, aus niederen Beweggründen – aggressiv werden. Die Jüngere, Gleichaltrige, Erwachsene oder gar Greise verprügeln. Sie misshandeln, treten, sogar töten. Es ist richtig und wichtig, die Ursachen dieser Entwicklung zu hinterfragen, von mehreren Seiten zu beleuchten, nach Wegen zu suchen, die diese Gewalt verhindern könnten. Aber warum beschränken sich die Medien nur darauf? Wo bleibt die Berichterstattung zur anderen Medaillenseite der „Jugend von heute“? Warum gibt’s so wenig Interesse an den Kindern und Jugendlichen, die vielen Erwachsenen Vorbild sein sollten? Vorbild, weil sie sich in jungen Jahren einsetzen und sozial engagieren: für andere Kinder, für Alte, für Arme, hier vor ihrer Haustüre oder in fernen Ländern, in denen Not und Armut ganz andere Zwischentöne und Stufen kennen als in Deutschland. Kinder, die einmal wöchentlich auf dem Pausenhof an ihre Mitschüler Hot Dogs, Brezeln und andere Pausensnacks verkaufen wie die Buddy Bears aus Berlin, die mit dem eingenommenen Geld ein Schulprojekt in Lagos, Nigeria, sowie die Berliner Suppenküche unterstützen. Jugendliche …

Einfach da. Der Rücken im Rücken.

Aufgewacht nach viel zu vielen Träumen in viel zu wenig Schlaf. Aufgewacht und im Halbwachzustand vollwach gewesen wie lange nicht mehr. Aufgewacht und aufgestanden. Augenringe beim Blick in den Spiegel bedauert. Wärmende Kleidung gewählt. Scheiß auf chic – warm musste es sein. Genau heute. In attesa del uragano. Meinen Moment der absoluten Ruhe zugelassen. Und dadurch die innere Ruhe gespürt. Dieses Wissen um die ureigene Stärke – ein saugutes Gefühl. Mit beiden Beinen fest im Boden verankert. Aufrecht, weil gebückt nicht  zum Tagesthema passen würde. Tief durchatmend, um nicht vor Wut über diese Unfairness zu platzen. Die Ruhe vor dem Sturm konservierend, um sie bei Bedarf in kleinen Dosen abrufen zu können. Beim morgendlichen Screening des vergessbaren Gestrigen dann Überraschung pur. Du bist präsent. Hier. Da. Und sogar dort. Hast Stellung bezogen. Eine Aussage gemacht, die mich kräftigt. Da. Einfach nur da. Der Rücken in meinem Rücken. Uragano – vaffanculo!