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Berlin. Berlin. Berlinberlinberlin.

Plötzlich breitet sich diese merkwürdig faszinierende Stadt so aus in meinem Jahr wie nie zuvor. Meetings, Kongresse, Social Media Bitte-nicht-so-nennen-Konferenzen. Und vor allem eben das nun seit Wochen besiegelte und beseeligende „JA“ zum Entscheidungsumtriebsthema des vergangenen Jahres. JA. Weil es damals schon ein „Ja“ war, aber der Zeitpunkt einfach nicht stimmte. JA. Weil der Mut, noch mal nen Schritt in was Neues zu wagen, sich noch formen musste. JA. Weil es mir heute pfiffkasegal ist, was wer mit welchem Unterton und auch warum drüber denkt. JA. Weil ich mit Haut und Haar spüren kann, wie richtig und wichtig es für mich ist, diesen Weg zu entscheiden und zu nehmen. JA. Weil Berlin und das artop-Institut einfach die richtige Entscheidung waren. JA. Weil die Zäsur, die Entfernung und die Freiheit der Entscheidung so gut tun. JA. Weil Institut, Dozenten und die Gruppenkolleg_innen so richtig sind. JA. Weil es dazu genau einer Stadt wie Berlin bedarf – die verrückt, die becirct, die verunsichert, die Abstand gewährt, die Nähe ermöglicht und die irgendwie immer noch eine Insel darstellt. …

Berlin – wo sonst?

Über Kommunikation redet man dort, wo sie stattfinden muss. Berlin eignet sich da prächtig. Einer meiner Fix-Termine in jedem Herbst ist der Besuch des Kommunikationskongresses des Bundesverbandes der Pressesprecher. Jede Menge Vorträge – von redundant über gut bis hin zu spannend und beflügelnd. Endlich mal ein paar Tage Zeit, die eigene Arbeit außerhalb der Bürowände zu reflektieren, Erfahrungen mit Kollegen auszutauschen und neue Ansätze zu diskutieren. Und ganz wichtig und schön: der Austausch zu diesem und jenen mit Kollegen, von denen manche im Laufe der Jahre nicht nur zu engen Verbündeten und best buddies, sondern wirklich zu Freunden wurden. Mich amüsiert jedes Jahr die ausgeprägte Schlippsiness mancher Mit-Besucher – aber gut: manchmal muss sich die Seriosität der Arbeit eben auch in der Wahl des Edeltuches am Leib ausdrücken. Die Nerdness der re:publica-Besucher hingegen hielt sich in geringerem Ausmaß als erwartet. Überhaupt: die Erwartungshaltung. Ich hatte keine – eher ein gepflegtes bairisches „weard scho ebbas wearn“-Innehaltgefühl. Und so war es dann auch: es wurde einfach. Irgendwie gab’s viele Parallelen: die Falschzielgruppigkeit und Fehlbetitelung des per se …