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Natura nackerata.

Noch ein Mal in diesem Jahr haben sich die Altweiber aufgerafft. Föhn par excellence beschert Temperaturen, die Mitte November die Hoffnung aufkeimen lassen, es sei bereits April und man habe Schneeflockenfallstille, Eisplatten- geknackse, Rollsplittgeknirsche und Schneematschgeflatsche schlicht verschlafen. Bäume entblößten sich und zeigen nun ihre innere Schönheit. Erstreiherprotzer treten in den Hintergrund des Geschehens. Gräser haben ihren Saft für dieses Jahr vergeben. Ab und an zeigen sich noch kleine Inseln grüner Hoffnung. Konturen heben sich schärfer ab, als würden sie nach dem sommerlichen Pflanzenwirrwarr an ihre Eigenständigkeit mahnen wollen. Und die Bergkette zeigt erste Zeichen eiskalter Klarheit. Nur noch  sechs Wochen, dann werden die Altpapiertonnen von Verpackungsmaterial überquellen und der Lärmpegel der staaden Zeit verhallt im Geknalle der Hoffnungen auf dem Weg ins nächste Jahr. Das ging zu schnell. Wieder einmal.

A scheena Dog. Dahoam in Bayern.

Hirgscht is woarn. Bunt wearn de Bamm, de Blattl vafärm si vo Ockagäib iaba Blaatlbraun bis diaf nei ins Bluadrot. Da Himmi krachad blau – durchbrochn nur von a poor kloane Woikn. D’Fäida san scho laar, d’Wiasn no saftig grea. A Dog wia gmacht fia a Fahrt auf Birkastoa. Erntedank is heit gwen. Und zwanzg Johr deitsche Einheit. Aa a Grund, inne z’hoitn und amoi dank schee zum sagn. Und drum z’bittn, dass aa so bleibt wia dass is: friedli. Freili – oiwei fäit se ebbas. Ganz guad is nia. Und weard’s a nia sein. Aba s’lafft scho ois ganz guad fia uns. Kannt schlechta sein. Z’Birkastoa is friedli. Schee staad. A bissal arg iabaladn – aba gheart des ned aa zu Bayern? A bissal mehra is oiwei ois wia im nüchtan Norden. Is hoid amoi a so – und i mog’s scho aa. Oiso hamma dankschee g’sagt und a paar Bittn hob i scho aa zum Aißern g’habt. Nachad samma glaffn. In da Sunn oda durchn Woid, wo’s scho recht koid is. Vorbei an …