Cache 1.0 leeren. Runterfahren aufs Ich.
Erholung war vonnöten. Und nach all der Kommunikation nach außen und mit vielen nun mal wieder der Mono-Dialog mit mir. Fragen und Antworten kommen lassen – von sich aus. Ohne Zeitnot, ohne Vorgaben von außen. Kein Internet, keine Tageszeitung, kein Radio. Schlafen, lesen, wenig sprechen. Reduktion. Heilfasten. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass es mir ab und an gut tut, geleert in den Alltag zurück zu gehen. Dieser Verzicht auf vieles bringt mich wohl wieder ein Stück näher zu mir. Alle drei Male war das Erleben bisher unterschiedlich und auch bei diesem vierten Mal bewies sich, dass jede dieser Innenreinigungen ihren ganz eigenen Verlauf nimmt. Der Start war verdächtig selbstverständlich: das letzte, schon vorbereitend schonende Abendessen the day before. Die beim ersten Mal schier unmöglich erscheinende Aufgabe, um 5 Uhr früh die Zitronensaft-Glaubersalz-Mischung mit einem Liter Wasser zu trinken – diesmal fiel’s mir leicht. Macht man eben. Die Anwendungen, die Massagen, die mittäglichen Leberwickel mit Heu… hat man eben. Tun gut. Fünf bis sechs Liter Wasser und Kräutertee. Trinkt man eben – diesmal auch ohne Aggressionsentwicklung bei Betrachtung des stets gut gefüllten Wasserkrugs. Der …
