Mutande rosse. Y uvas de la suerte.
Same procedure as every year? Well, somehow. Immer wieder stelle ich mir die Frage nach der Sinnhaftigkeit von datumsbezogener Fröhlichkeit. Aber sei’s drum – warum eigentlich nicht? Bekanntermaßen soll man die Feste feiern… Und irgendwie mag ich sie, diese wenigen Silvesterbräuche, die ich kenne. In Italien verheißt das Tragen roter Unterwäsche Glück – nicht wirklich verwunderlich… Auf Lanzarote und vermutlich in ganz Spanien gibt’s die „uvas de la suerte“ – mit jedem mitternächtlichen Glockenschlag verzehrt man eine kleine, süße und freundlicherweise kernlos spezialgezüchtete Traube. Wer dabei nicht debil zu sabbern beginnt, hat wohl wirklich Glück. Bei uns dahoam hat natürlich wie in vielen anderen Familien „Dinner for one“ seit langen Jahren Einzug gehalten. Es gibt Jahre, da wurde nur auf die Mimik von Master Freddy geachtet, dann dem Tigerfell und insbesondere dem Kopf Achtung geschenkt, gerne genommen ist auch die sekundiziöse Vorankündigung besonders hysterischer Lacher der im Publikum anwesenden Damen. Inzwischen kennt man auch die Version op Platt und dankt anderen Herausforderungen, wenn man doch mal wider Erwarten dieses Jahres-TV-Must verpassen konnte. Offizielle TV-Ansprachen sind so gar nichtscasowisches …
