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Leidenschaftlich, genussvoll und lebensfroh: Die Pfalz

[Werbung / Kooperation] Es gab vor ein paar Jahrzehnten mal einen Bundeskanzler, der seinen Gästen und Gastgebern aus und in aller Welt stets Pfälzer Saumagen dedizierte. Als gäbe es keine andere deutsche Spezialität, dachte ich mir damals, und: „Wer will denn schon den Magen einer Sau essen?“ Heute weiß ich: Man nimmt die befremdlich anmutende Innerei gar nicht zu sich – der Magen dient allein dazu, die Zutaten des Gerichts (Schweinefleisch, Brät, Kartoffeln und Gewürze) beim Garvorgang in seinem Inneren zu formen und fixieren. Anschließend wird die Masse in Scheiben geschnitten, meist leicht angebraten und schließlich mit Sauerkraut und Brot serviert. Nachdem ich diese Spezialität mittlerweile einige Mal genossen habe – an unterschiedlichen Orten und in verschiedener Zubereitungsart (im Original ebenso wie als Carpaccio) – kann ich meine kulinarischen Vorurteile von damals revidieren. Und sage (nicht nur deshalb) überzeugt: Warum entdecke ich die Pfalz denn eigentlich erst jetzt? So vieles, was man der Region nachsagt, ist wunderbar richtig: Die Landschaft erinnert an die Toskana, das Klima lässt wunderbare Weine gedeihen, ja sogar Feigenbäume tragen Früchte. …

Kunsthalle Mannheim: Be Part of the Art

Seit heute ist der Neubau der Kunsthalle Mannheim nach der geplanten Bauzeit von drei Jahren eröffnet. Ich hatte gemeinsam mit anderen Blogger_innen vor einer Woche Gelegenheit, ihn vorab zu besichtigen und bin beeindruckt und begeistert. #kuma_open lautete unser Hashtag – und „offen“ sind nicht nur die Architektur und die Räume der sieben neu gebauten Kuben. „Offen“ lautet für das Team rund um Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim, auch das philosophische Credo, das die Kunsthalle Mannheim nun begleiten wird. Vieles wird hier neu gewagt und rasch zeigte sich bei unseren einzelnen Themenführungen durchs Haus, dass keine/r der Beteiligten auch nur in kleinster Zuckung die innere Handbremse zog, wenn er oder sie über die neuen Ansätze sprachen. Da klang nichts aufgesetzt, gewollt oder gar verzweifelt jung oder neu – da waren vielmehr Neugierde, Überzeugung, Vorfreude und Begeisterung zu spüren. Die Besucher_innen des Hauses können den „Marktplatz in der Mitte“, das Atrium, kostenfrei betreten und sich dort in Ruhe entscheiden, ob sie einen Schritt weiter gehen und die Ausstellungen besuchen, sich mit Freunden treffen, sich vor …

Und sie bloggen doch: Ü50-Bloggertreffen in München

Vor zwei Jahren bin ich mit meinen Blogs bei Blogs 50Plus sozusagen eingezogen und ein bisschen daheim. Die Plattform wurde von Uschi Ronnenberg und Maria Al-Mana gegründet und aktuell haben sich dort 275 Blogger eingefunden. Einen Teil der Blogs und der Menschen dahinter kenne ich bereits, das Gros dieser Bloggereusen und Bloggeretti war mir aber bis dato persönlich unbekannt. Als Beatrix Andree im vergangenen Herbst vorschlug, die südliche Fraktion könne sich doch nach dem Vorbild der beiden Treffen in Köln und Berlin nun auch mal in München zusammentun und Co-Organisatoren suchte, meldete ich mich, um sie zu unterstützen. Wir steckten also unsere Köpfe zusammen und überlegten, wann wir wen wie womit und worüber informieren sollten und was wir wann wie organisieren müssten und ein paar Mails später ging ein Doodle durch die Runde. Und zack – kaum ein halbes Jahr später kamen nun also 17 Blogger_innen aus Deutschland und Österreich zusammen. Nach kurzem Veganer-Check verabredeten wir uns im Bratwurstglöckl am Dom – es liegt zentral, die Qualität der Speisen ist seit meiner Kindheit auf verlässlich …