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Sculpture meets Couture – Bourdelle meets Balenciaga. Der Zauber der Farbe Schwarz.

Cristóbal Balenciaga (1895–1972) kam im Baskenland als Sohn eines Fischers und einer Näherin zur Welt. Bereits mit 12 Jahren begann er eine Schneiderlehre – gefördert von einer adeligen Kundin seiner Mutter, die 1919 auch seinen Schritt in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Modesalon unterstützte. Nach der Lehre arbeitete er zunächst bei einem lokal gefragten Damenschneider und hatte das Glück, einige Male ins Zentrum der damaligen Modewelt, nach Paris, reisen zu dürfen und sich dort inspirieren zu lassen und austauschen zu können. Der erste eigene Modesalon (welch schönes Wort, by the way!) in San Sebastián war ein Erfolg, denn was sicherlich auch vor einem Jahrhundert keine Selbstverständlichkeit war: Im Nu zählte die spanische Königsfamilie zu seinen Kunden. Als die Monarchie gestürzt wurde, erlebte Balenciaga eine kurze Phase der Pleite – schon im Jahr darauf eröffnete jedoch neue Salons in Barcelona und Madrid. Als jedoch einige Jahre später der Bürgerkrieg ausbrach, suchte er zunächst in London und schließlich in Paris neue Möglichkeiten, weiter als Modeschöpfer die Herzen der Damen und Portemonnaies der Herren zu erobern. Was ihm …

Begegnungen mit Masken. Ein „Eigentlich“ wandelt sich.

Eigentlich mag ich weder Masken noch bin ich generell Fan von Kostümierungen. Fasching ist nicht so mein Ding und Karneval schon gar nicht. Das feiere gerne, wer mag − ich suche in diesen Tagen lieber Ruhe oder genieße ungestörtes Arbeiten. Auch die heidnischen Bräuche der Tiroler Bergwelt haben mir während der Studienzeit in Innsbruck offen gestanden durchaus ein wenig mehr als Respekt eingeflößt − nur ungern lasse ich das Gefühl, im Dunklen bei Schnee und Eis auf dem Weg nach Götzens von den Perchten aufgehalten zu werden, Revue passieren. Auch im Trentiner Val di Fassa gibt es eine Begegnung mit dem Krampus, dem hier so haarigen Zottelmonster, das am 6. Dezember den Hl. Nikolaus und den Gaben tragenden Engel begleitet. Nix für zarte Kinderseelen. Nun stand ich also im Ladinischen Museum in Vigo di Fassa plötzlich in einem Saal voller hölzener Masken. Und war amüsiert und fasziniert. Es war, als würde ich Menschen begegnen, die ich längst von irgendwoher kenne. Zunächst waren da Papageno und Papagena (okay: Fabelwesen aus Mozarts Zauberflöte und keine Echt-Menschen). Als nächstes bemerkte ich den zahnluckerten Alten aus …

Spalten und Kerne. Innenbetrachtungen eines großen Apfels.

  Hot. Crazy. Trendy. Fashionable. Der Big Apple. Einblicke in Teile seines Gehäuses. 50 cm Neuschnee im Central Park – da muss man doch nen Schneekratzer bauen. Mr. Snowman muss in New York ein bisschen größer sein. Und vor allem ein Gemeinschaftswerk mehrerer Zettelinhaber. Melting Pot, irgendwie immer. Für Aktionskünstler: Ceci n’est pas un Magritte. Und immer very fashionable! Auch 2010 wieder im Trend: Hosen in perfekter Passform. Neu: Kleider im Serviettenlook. Und formschöne Hausschuhe für den Herrn von Geld. Für die Gespielin dürfen es ruhig ein paar Reißzwecke mehr sein. Wer was auf sich hält, lebt ohnehin möglichst weit oben. Sollte die Dame umknicken, keine Sorge – bis sie es merkt und um Hilfe bittet, sind auch diese Fahrzeuge wieder schneebefreit. Außerdem kann mn die Zeit bis zum Abtauen auch mit der duften(den) Darreichung einer Essenz der Marke „No making Scents“ überbrücken. Ein wirksames Riechsalz findet bei Millionärstöchterchen übrigens auch im kleinsten Abendhandtäschlein seinen Platz. Tipp: während der Revitalisierungsphase platziere man die gefallene Dame auf einem stilvoll friedvollem Sitzmöbel. Aber bitte nicht gegenüber einem Porzellangeschäft – Dekorationen wie diese könnten ihren Puls …