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Ja. Oder doch nicht? Doch! Ja! Vielleicht…

Will ich das? Ja ja ja ja. Ist es wirklich das Richtige? Ja ja ja ja. Sagt der Bauch. Sagt die Wärme, ja eigentlich ist es sogar Hitze, die in mir aufsteigt. Ja! Sagt das Gefühl. Und auch der Verstand, diese immer so gern sich einmischende Kontrollinstanz meiner Selbst. Mach es. Tu es. Und doch. Da ein Gramm Abwartenwollens, dort fünf Millimeter Bedenken. Abwarten? Again? Nein, das tu ich doch schon seit zwei Jahren. Vielleicht aber doch noch mal ein paar Mal drüber schlafen? Dabei ist’s doch erwiesen: die schnellen, weil intuitiven Entscheidungen waren oft die besten. Diejenigen, die ich am wenigsten bereute. Die, die was voran getrieben haben. Schmeiß ihn weg, diesen hinderlichen Verstand! Diesen Bremser. Diese widerliche Zweifelinstanz. Du hast das Geld. Hier ist es sinnvoll angelegt. Sinnvoller als für mich und meine Weiterentwicklung kann ich es nicht nutzen. Und: So klar wie gestern war etwas selten. Und doch… Nein! Bitte keine Zweifel. Bitte nur Zutrauen in die Richtigkeit der Entscheidung. Loslassen. Habe doch erfahren, wie gut das tut. Wird es wieder tun. Ja. Ja …

Sommer – komm oder spür meinen Fäustling!

Im Büro von annodazumal, mitten zwischen den Dönerbuden, Elektroläden und Billigetablissements der Münchner Hauptbahnhof-Area, amongst Italian Birriristi während der Wiesnzeit, da hatten wir eine. Eine Klimaanlage. Was – nun ja – so amerikanisch war wie die Inhaber der intanäschnell PiArr-Äidschensie, in der wir arbeiteten. Der Vorteil war zugleich Nachteil: man brauchte nur eine Ganzjahreskollektion – immer die gleichen Klamotten. Kein Sommer, kein Winter  – nur Klimaanlage. Das ist 15 Jahre her. Und nun denke ich wieder an das lausige Ding. Nicht etwa, weil ich wieder in einem Büro arbeiten würde, das ebenfalls airconditioned wäre – nein! Weit gefehlt: es handelt sich eher um Grillparzellen, in denen unsere Ausdünstungen sich atomisieren dürften. Konjunktiv zweiten Futurs, bitte! Denn was soll schon verdampfen – so nahe dem Gefrierpunkt. Call it Schafskälte, call it Kennenwadochvonfrüha – es ist nicht meins! Frostbeulus estivus – nicht mein Ding. Schlimm genug, dass man sich Ende Juni vermummen muss. Befäustlingt am Notebook sitzen ist aber definitiv tres tres tres unchic. Ich will mich über viel zu viel nacktes Fleisch aufregen! Über Presswurstshirts. Dem …