Zeitreise reloaded. Und: In Ägypten mit James Bond.
Manche Tage müssen einfach mit einem guten Frühstück beginnen. Heute also bei Keko, einem richtig netten Coffeeshop (121 Madison Ave / 30th St). Hier schmeckt ein Cappuccino noch nach Italien und man wird auch nicht nach 326 Flavour- oder Dietmöglichkeiten befragt. Eine Wohltat. Auf dem Weg zum Museum zunächt ein weiser Gedanke von Thomas von Aquin… … wieder mal die Möglichkeit, ein wenig Geld auszugeben… … gepaart mit der Erkenntnis, dass man mit ein bisschen Deko aus jedem Hauseingang etwas machen kann: Dann also ein tagefüllendes Faszinosum dieser Stadt: das Metropolitan Museum. Wichtigstes ziel ist zunächst die ägyptische Sammlung. Da ist noch eine Rechnung offen, denn vor 18 Jahren beim Erstbesuch, blieb uns der Tempel von Dendur ganze drei Male verschlossen. Der letzte Anlauf scheiterte kläglich, weil Mr. Trump dort des Abends eine Party feierte und so das Catering aufgebaut werden musste. Heute also offen. Und recht leer. Als ich – etwas überrascht – frevelhaftes Touristenverhalten im 19. Jahrhundert – fotografiere, ertönt neben mir eine außerordentlich angenehme Stimme: „Look at all the graffitis in here – …
