(un)sinniges, Food, genuss, Innenreise, kultur
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Süßer Senf. Heimat auf der Zunge.

So schmeckt Heimat.
Süß und scharf zugleich.
Ein bissl nach zuviel – nach kaum erträglich.
Und gerade deshalb heute auch so richtig.

Scheiß Tag.
Tränen. Weil zwei aus ihren Streitthemen kaum noch raus finden.
Und das einfach richtig weh tut.

Scheiß Tag.
Weil es wieder mal zu lang wurde.
Und trotzdem kein Ende nimmt.

Scheiß Tag.
Weil die Wärme draußen so gut tut.
Und innen keinen Einzug finden will.

Scheiß Tag.
Weil zum xten Mal das gleiche Problem wieder behandelt wird.
Und ich nur noch lachen kann, wenn ich ihm begegne.

Scheiß Tag.
Weil ich soviel zu sagen hätte zu dem Thema.
Und weiß, dass es kein Gehör fände.

Scheiß Tag.
Weil er mir die Muster meiner Ohnmachten wieder vor Auge gehalten hat.

Guter Abend.
Weil der Blick in den Kühlschrank auf Händlmaier’s Süßen Hausmacher Senf fiel.
Weil die Textur dieser Händlmaierschen Körnigkeit Heimat schmecken läßt.
Weil die Süße und die Schärfe dieses Senfs diesen Tag so perfekt in seinem perfide-absurden Zusammenspiel zeigen.

Händlmaier Senf statt Arm.
Herr Lohse hatte Recht, eine ganze Palette Senfgläser einzukaufen.

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